Rechenstörung Lese-Rechtschreib-Störung    


 

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Noch immer existieren keine einheitlichen Definitionen, ein Wortgewirr aus verschiedenen Begriffen herrscht vor.
Im weiteren verwenden wir die Bezeichnung LRS.

Alle Bezeichnungen benennen eine Teilleistungsstörung im Schriftspracherwerb, die nicht durch eine Beeinträchtigung der geistigen Entwicklungs-, Milieu- oder Unterrichtsbedingungen erklärt werden kann.

Die LRS ist ein Ergebnis von Teilleistungsschwächen der Wahrnehmung, Motorik und/oder der sensorischen Integration und steht nicht im Zusammenhang mit einer verminderten Intelligenz. LRS ist nicht die Folge von Dummheit, Faulheit oder Unwilligkeit.

So vielfältig wie die Bezeichnungen sind auch die Ursachen und Symptome.

Daher wird nach der ausführlichen Befundung ein individuelles Training entwickelt, so dass die Lerntherapie im Regelfall als Einzeltherapie stattfindet.
Übungen für den Alltag werden auf spielerische Weise gestaltet, um die Motivation und den Spass am Lernen zu fördern.

So werden das Selbstvertrauen gestärkt und Lese- und Rechtschreib-Lernprozesse im geschützten Rahmen erprobt und trainiert.

Das soziale Umfeld wird in die Therapie integriert, um so das Verständnis für die Defizite zu fördern und die Unterstützung im häuslichen Umfeld an die individuelle Problematik anzupassen.


Symptome der LRS

    Allgemeine Entwicklung

  • Das Kind lernt langsamer als andere, obwohl es über eine durchschnittliche oder überdurchschnittliche Intelligenz verfügt


  • Vorliegen von akustischen Störungen


  • Vorliegen von visuellen Störungen


  • Motorische Entwicklung ist verlangsamt


  • Verkrampfte Stifthaltung


  • Sprachbeginn des Kindes ist verzögert


  • Wortschatz nicht altersentsprechend


  • Das ABC, Einmaleins oder feste Reihen wie Monate können nur schwer gelernt werden


  • Schwächen beim Auswendiglernen, sprachliche Informationen werden nur schwer gespeichert


  • Konzentrationsschwierigkeiten


  • Bereich Schreiben

  • Überdurchschnittliches Auftreten von Fehlern im Bereich der Großschreibung


  • Umlaute werden verwechselt (ä und ö)


  • Harte und weiche Konsonanten werden verwechselt (d und t)


  • Verwechslung von formähnlichen Buchstaben (b-d)


  • Überdurchschnittliche Fehlerhäufung bei der Dehnung und Dopplung


  • Auslassen und Vertauschen von Buchstaben, Silben und ganzen Wörtern


  • Schreibunlust


  • Bereich Lesen

  • Eingeschränkte Lautverschmelzung


  • Fehlerhaftes Lesen


  • Disrythmisches Lesen


  • Verständnisloses Lesen


  • Leseunlust
Können Sie fünf oder mehr Punkte mit ja beantworten, liegt die Vermutung einer Lese-Rechtschreib-Störung nahe.

Aus dieser Problematik können folgende Sekundärsymptome entstehen:
  • Ablehnung gegenüber dem Fach
  • Versagensängste: Ich kann das nicht!
  • Beeinflussung anderer Fächer
  • Ängstlichkeit
  • Aggressivität
  • Clownerie
  • Körperliche Reaktionen
  • Schulangst

Therapieinhalte

Grundlagen des
Lese-Rechtschreib-Erwerbs
   Aufmerksamkeit
   Konzentration
   Gedächtnis
   sensorische Wahrnehmung

Lesen (FRESCH-Methode)
   Silbenweise lautierend
   Rhythmustraining
   Silbenschwingen
   Blickfolge
   Blickspanne

Rechtschreibung (MRT)
   Selbstlaute erkennen
   Mitlaute erkennen
   lange und kurze Selbstlaute
   Groß- und Kleinschreibung
   Stummes "h"
   Selbstlaute trennendes "h"
   langes"i" und Dehnungs-"e"
   Hauptwörter
   Wortstamm
   Wortendungen
   Vorsilben
   Tuwörter
   Wiewörter